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Leistungszonen erklärt: sieben Zonen, ein Maß

Leistungszonen teilen deine Leistung in sieben Bereiche ein, jeder mit einem eigenen Trainingsziel. Alle hängen an einer Zahl: deiner FTP. So lesen und nutzen sie dein Training.

Stand: 6. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit

Eine Zahl, sieben Bereiche

Die gängigen Zonen nach Andrew Coggan sind Prozentwerte deiner FTP. Ändert sich die FTP, verschieben sich alle Zonen mit. Beispiel mit FTP 250 W:

ZoneName% der FTPWatt (FTP 250)
Z1Regenerationunter 55 %bis 137 W
Z2Grundlage55 bis 75 %138 bis 189 W
Z3Tempo76 bis 90 %190 bis 227 W
Z4Schwelle91 bis 105 %228 bis 264 W
Z5VO2max106 bis 120 %265 bis 302 W
Z6Anaerob121 bis 150 %303 bis 377 W
Z7Neuromuskulärüber 150 %ab 378 W

Wofür welche Zone

Die Zuordnung zu Zeiten und Zielen sind Faustwerte. Wie hart sich eine Zone anfühlt, hängt von Tagesform, Hitze und Ermüdung ab.

Zonenzeit statt Durchschnitt

Die Durchschnittsleistung einer Fahrt verdeckt viel. Eine Stunde mit einem Wechsel aus Pausen und Intervallen kann denselben Durchschnitt haben wie eine gleichmäßige Grundlagefahrt. Wie lange du in welcher Zone warst, zeigt dagegen, was die Einheit trainiert hat. Eine gesunde Verteilung hat für viele Fahrer:innen einen großen Anteil locker (Z1 und Z2) und einzelne harte Reize (Z4 bis Z6), dazwischen wenig Z3.

Wenn die FTP sich ändert

Alte Fahrten bleiben mit der FTP bewertet, die damals galt. Würde man sie rückwirkend mit der neuen FTP neu einteilen, verschöbe sich der Rückblick. Darauf zu achten, ist wichtig, wenn du Zonenzeiten über Monate vergleichst.

In ZonePit

ZonePit zeigt die Zeit in den sieben Zonen je Fahrt. Gerechnet wird mit der FTP, die zum Zeitpunkt der Fahrt galt, sodass spätere FTP-Änderungen den Rückblick nicht verfälschen. Fahrten, die genau auf einer Zonengrenze liegen, zählen anteilig.

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Quellen

ZonePit ist eine Trainings- und Wellness-App und kein Medizinprodukt.